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Dienstag, 15. Februar 2011

"Ich sprach in den Recorder..."

Oh Präteritum, where is it gone?
It left for the has and been.
Yes, and with the Genitiv.
It's in the grammar heaven!

Dienstag, 28. Dezember 2010

so einfach ists in zukunft:

Das zuletzt gepostete Bild habe ich vom Mobiltelephon aus gesendet. Endlich habe ich also eine einfache Möglichkeit gefunden, jenseits von f*book-statusmeldungen Befindlichkeiten von unterwegs mitzuteilen und somit den eigenproduzierten traffic hier deutlich zu erhöhen. Die Alternative, Bilder per SMS an ein anderes mobile blog zu schicken, das dann entsprechend auf Weiterleiterei eingestellt ist, entfällt damit erfreulicherweise.

Ebenfalls entfallen derzeit zahlreiche Züge, und ich möchte mich nur dahingehend äußern, dass, erstens die meisten Anschlusszüge vor allem deswegen erreicht werden, weil sie ebenfalls erheblich verspätet sind, und, zweitens der Unterschied zwischen höherer Gewalt und schlechter Organisation Deutsche Bahn heißt. Ab heute.

Ab heute sind eben auch alle Beiträge ohne Label von unterwegs.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Dieser Kommentar wurde von der ZEIT-Redaktion noch nicht gelöscht! Und er hat so recht!

es gibt tage, an denen wünscht man sich, dass die russen im winter '45 bis an den atlantik durchmarschiert wären.
sicherlich läge deshalb in verschiedenen bereichen der sozio-ökonomie so einiges im argen, aber andererseits hätten wir mit großer wahrscheinlichkeit ein bahnnetz, das auch im winter funktioniert.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Estragon, Wladimir, Lucky und Pozzo

warteten auf Godot,

und ich warte auf [den Anruf aus] Rostock.

So lange wird hier wohl nix passieren.

Donnerstag, 15. Juli 2010

best words zum Thema ICE

Man soll sich nichts vormachen, dieser Planet ist nicht der richtige für die Ingenieure von Siemens. Er hat ein Klima und eine unverschämte Schwerkraft, damit konnte man wirklich nicht rechnen.

Sagt ein wortgewaltiger Kommentator auf ZEITonline.

Quasi die moderne Version von "Wie heißen die vier Feinde der Deutschen Reichsbahn? -Frühling, Sommer, Herbst und Winter!"

Die versammelten Skandale um weiche Radwellen, die Berliner S-Bahn und das systematische Sparen an Wartung, Personal und Ersatzzügen zeigen doch deutlich, daß eine Privatisierung den ureigenen Interessen eines öffentlichen Fernverkehrs auf Schienen zuwiederläuft... warum funktioniert es in der Schweiz so gut und hier so schlecht?

Dienstag, 25. Mai 2010

Immerhin:

die einfaktorielle Varianzanalyse samt Einzelvergleiche und Trendtests scheint verstanden. Als großen Fortschritt gegenüber dem Grundstudium kann ich das allerdings nicht empfinden.

Zu Pfingsten waren die Geschenke wie üblich am geringsten, aber Wetter und Stimmung immerhin eher gut. Und nach langen Wochen konnte man endlich abends wieder auf dem Sigi sitzen (wobei es sofort gar nicht kalt wurde - ganz im Gegensatz zu heute, wo es, trotz inzwischen stattgehabter Eisheiiger, örtlichen Bodenfrost angesagt gibt. Die Tomaten stehen nunmehr fachfraulich umgetopft draußen, komme was wolle. Photos folgen vielleicht ebenso wie eine Bildreportage von unserem Fahrradausflug rund um Steinhude Ocean.

Freitag, 26. Februar 2010

querbeet

Unterschied zwischen Max Goldt im Berliner Ensemble und Max Goldt im Bielefelder Theater am Alten Markt?

Das berliner Publikum bringt mehr Gelöstheit mit. Wenn das Lachen einmal begonnen hat, sitzt man inmitten eines gelösten, munteren Theaters. In Ostwestfalen wird auch bei gehobener Kunst mehr nach innen gelacht.

Wo ist eher kein Unterschied: Hier wie dort ist das Publikum sehr gemischt, von tuntigen Männerpärchen über Rastalocken bis hin zur Theaterverkleidung ist alles dabei. 

Außerdem: Auch mehrfach gehörte (vom lesen ganz zu schweigen!) Texte können in der Wiederholung besser werden.

Das BE: von draußen unspektakulär, innen überrascht es immer wieder mit den neobarocken Schnörkeln und Vergoldungen.

Was gibt es sonst noch: In bereits zwei Wochen gibt es einen dekadenten princesses-of-the-baltic-sea-Kurzurlaub im DZ deluxe mit Meerblick direkt an der Strandpromenade von Ahlbeck. Hehe.

Montag, 22. Februar 2010

q.e.d.

Und dann lese ich das alles, und denke nach, und verbringe den Rest des Abends mit Nippes...

Warum ist das so?

War das schon immer so, aber die Schlauen habens früher aufgeschrieben, und die andern nicht?

Montag, 8. Februar 2010

Helfen - ganz einfach

Papa klemmte mit dem Auto auf dem Eis. Wir anderen waren ja eigentlich schon zu dritt. Bloß beim ersten Jaulen der einzeln und eigentlich unclever von der Elektronik abgebremsten Vorderräder blieben schon zwei Damen stehen und fragten, ob sie beim Anschieben helfen sollten. Und schon wurde der Papa von drei Damen übers Eis und aus der Parklücke hinausgeschoben. Alles richtig gemacht!

***

Heute abend komme ich von der Straßenbahn und höre nämliches Geräusch. Bloß ist das Auto so alt, daß mit Sicherheit keine elektronische Abbremshilfe ihre störenden Finger im Spiel hat. Die Räder drehen einfach so durch. Der Autofahrer ein Handwerker. Trotzdem biete ich, die sozialen Lerntheoretiker haben eben vielleicht doch recht, meine Hilfe an, woraufhin der eher muskelbepackte Handwerker ein bißchen guckt. Aber in der Bizetstraße ist auch nicht so viel los, da nimmt man, was man kriegt, und siehe da, es gelingt. (Wahrscheinlich reicht es meist aus, daß einer im Auto sitzen kann, während draußen einer das zurückrollen verhindert, und das kann man auch durch einfaches dagegenstemmen. Schwierig ist es derzeit höchstens, mit den Füßen Grip zu finden.)

***
Also einfach spontan Hilfe anbieten. So funktioniert es hier derzeit.

Kann aber ooch anstrengen:

Bereits ein Kinderwagen versperrt halbe Straßenbahn, aber man sagt ja nix. Bekommen eh schon zu wenig Kinder, die alle. Nich die in meinem Bekanntenkreis, aber sonst alle. Der nächste Kinderwagen entert die Niedrigflurbahn und verstopft hoffnungslos den letzten Ausweg im mittleren Drittel. Die dazugehörige Mutter entschließt sich, das apathische Kind aus dem einzwängenden Gefährt heraus- und sich selbst auf den Schoß zu hieven, nachdem sie Platz auf einem ungefähr 15m entfernten Sitzplatz genommen hat. Da sie bei der Prozedur einen Bekannten trifft, dessen nichtanwesende Tochter "inzwischen" auch schon dreieinhalb geworden ist, fällt ihr zu spät ( nach insgesamt höchstens zwei Stationen) auf, daß sie mit dem immer noch apathisch seinem Schneeanzug ergebenen Kind aussteigen muß, und produziert dabei ein hübsches Verwirrungsknäuel an der Tür. Da fragt man sich schon, ob das jetzt sein mußte!

Montag, 26. Oktober 2009

Fehler geschehn, ich habs gesehn

WARUM, frage ich mich Tag für Tag, warum bloß habe ich die Päda-Prüfung als Basis* gemacht? Ich hätte mit dem alten Mann fünf Minuten länger über ein Spezialthema und fünf Minuten kürzer über den Rest gesprochen und eher noch eine 1.0 rausgeholt.

So habe ich jetzt den Dreck "Arbeits- und Organisationspsychologie" auch noch als Schwerpunktprüfung am Stecken. Obwohl das wahrscheinlich das kleinere Übel ist, denn vielleicht nimmt man das Übel dann wenigstens angemessen ernst, wenn es das "S"-Label trägt. Aber nun! Eine eigentlich zugegebenermaßen vermutlich gut strukturierte Vorlesung von einem, der das Charisma nicht erfunden hat, aber wenigstens sehr verständlich ohne jedes Äh in ganzen Sätzen sehr frei sprechen kann, das bekommt man hier nicht alle Tage geboten. Trotzdem werde ich auch für diese Prüfung aus Literatur lernen müssen, weil.

Satz des Tages: Selbstverwirklichung ist mehr als Gleitzeit.

*Drei Anwendungsfächer: pädagogische, klinische und Arbeits- und Organisationspsychologie - eins davon als Basis-, zwei als Schwerpunktprüfung abzulegen.

P.S. Wollte *Kruzifix!* als neues Label etablieren, aber katholisch-frömmige Programmierer verhindern das Ausrufezeichen im Label! Dann eben doch bloß als Notiz.

Donnerstag, 10. September 2009

Schön war's hier schon 1997:

sagen die Buben.

Magnus, Inferno 2 und selbst die Restetruhe gibt es allerdings nicht mehr. Ob Max Goldt das bei seinem Bielefeld-Besuch am Sonntag bemerken wird?

Dienstag, 7. Juli 2009

Und als Anmerkung zum ewig als gefährlich klassifizierten Osten:

Ludwigshafen, Solingen und Mölln waren und sind im Westen. Trotzdem wird in einschlägigen Reiseführern vor dem Besuch Ostdeutschlands pauschal gewarnt. Daß es da unter Umständen nicht lustig zugeht, weiß jede, die mal mit zottigen hennaroten Haaren durch die Provinz gezogen ist. Aber daß man in München seines Lebens und seiner Unversehrtheit jenseits von Ausländer- oder Zeckenhaß nicht sicher sein kann, haben die verschiedenen Ereignisse des letzten Jahres und grad ganz aktuell gezeigt. Ist München daran schuld, daß Jugendliche von der Zürcher Goldküste wahllos wehrlose Münchner fast totschlagen? Reisewarnungen werden sicher eher nicht ausgesprochen werden, weder für potentielle Täter noch Opfer.

Sonntag, 5. Juli 2009

Sommer hier

Ja, ein richtiger Sommertag mit blauem Himmel und trockener, heißer Luft und strahlender Sonne und so.

Gestern abend saß ich in einem schönen Garten. Heute saß ich den ganzen Tag hinter der Uni im Gras und übte diagnostizieren mit dem SKID, anschließend wechselte ich in den Oetker-Park über, später lag ich auf dem heißen Sigi und las Calvin-und-Hobbes-Comics.

Not so bad.

Außerdem: Es gibt ein neues Nouvelle-Vague-Album, welches mir gestern abend spontan zulief und viel mehr gefällt als das zweite, weil es in der Wahl seiner Mittel doch abwechslungsreicher ist als das zweite und sich in der Art der Interpretation trotzdem treubleibt.

Dienstag, 30. Juni 2009

Klares Statement:

von einer Frau, die es verdient hätte, Bundespräsidentin dieses zusammengeführten Landes zu sein... aber dafür haben wir ja den Köhler, der kann ja sicher auch wichtige Reden halten.

Ich freue mich über rege Kommentare von Westdeutschen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Was ich nicht verstehe:

in diesen Bielefelder Juniabenden: den ganzen Tag lang droht's wie Wettersturz, und dann am Abend, wenn die Sonne hinterm Teutoburger Wald zur Nacht abwinkt, strahlt ein optimistischer, schönwetterverheißendes Blau, durchsetzt mit hohen, netten Wolken vom Himmel. Ich schwör: morgen früh siehts wieder aus wie War doch nix mit'm Azoren-Hoch. Vasteh' ick nich.

Sonntag, 22. März 2009

Und das gibts hier auch:

Wenn man im Stechschritt die Oststraße heraufmarschiert wg. Straßenbahn (und dabei überlegt, wann man eigentlich zum letzten Mal in Bielefeld einer Straßenbahn hinterhergestapft ist, seit man zentral mit ebenfalls zentral befindlichen Sozialkontakten wohnt) und dann an der Ampel schon die Bahn queren sieht, während man selbst Rot hat und trotzdem schon fast den Fuß aufm Damm hat, aber da kommt noch ein Taxi und dahinter ein Auto - und findet sich fast schon mit der davonfahrenden Bahn und dem Taxi ab, und dann bemerkt man, daß das Taxi mitten auf der Kreuzung bremst und Lichthupe gibt, daß man schnell zur Bahn rüberrennen soll... dann rennt man keine vier Wochen später keine 500 Meter entfernt wieder über eine rote Ampel und freut sich noch über diese unglaublich netten und zuvorkommenden Ostwestfalen, die Dinge tun, die in Berlin schlicht undenkbar wären. Und daß man die Bahn noch gekriegt hat.