Dienstag, 15. Februar 2011
Städte, Tropfen, Höhlenstein
Wenn man ganz genau hinhört, kann man mich hören.
:-)
Dienstag, 28. Dezember 2010
Mittwoch, 3. November 2010
Samstag, 8. Mai 2010
Schöne Dinge:
Es handelt sich ursprünglich dabei um ein Lufthansa-Schicksen-Accessoire, welches für die Aufnahme von Parfümfläschchen, Lippen- und Abdeckstift sowie Mont-Blanc-Füller gedacht ist, damit man beim Handtaschenwechsel nicht immer das ganz original Damengerümpel in der einen Tasche zusammensuchen und in die andere Tasche transferieren muß, wobei man natürlich die Hälfte nicht fünde und infolgedessen vergüße.
Dem Schicksen- und somit Handtaschentum bin ich ja weitestmöglichst abhold, aber mehrere Taschen habe ich dennoch in Gebrauch. Somit ist prinzipiell gegen eine Transfervereinfachung für das auch bei mir vorhandene Gerümpel nichts einzuwenden, wenn das Design stimmt.
Und voilá:
http://de.dawanda.com/product/10101902-RESERVIERT-Organizer-fuer-die-Handtasche
Man folge dem Link, denn die Bilder können (wahrscheinlich aus gutem Grund) nicht ohne weiteres kopiert werden. Insbesondere möchte ich dabei den Shop wortmeer für die freundliche Kommunikation und das ausgedehnte Eingehen auf Extrawünsche sowie die schnelle Bearbeitung loben und entsprechend weiterempfehlen.
Samstag, 20. März 2010
Und vorläufiges Fazit will gezogen werden
Also, jedenfalls habe ich nun fast ein Vierteljahr in Berlin gelebt, in einem Viertel, wo ich noch nie gewohnt habe, und mit einer Tätigkeit, der ich noch nie nachgegangen bin (und ohne eine Tätigkeit, der ich sonst immer nachgehe). Was nehme ich mit nach Bielefeld?
Wenn man um elf irgendwo sein soll, muß man eher um acht aufstehen, je nachdem, wie geduscht und kaffeegetrunken man sein will. In Bielefeld reicht es locker, um halb zehn aufzustehen, und das ist ja gefühltes ausschlafen.
In Berlin breitet sich schnell Buchstabenarmut aus, und allenthalben muß man die Flohmärkte nach neuem Lesestoffnachschub durchwühlen. Allein schon die langen Straßenbahnminuten lassen die Büchervorhaben purzeln, und daheim kann man auch nicht immer nur das Internet auslesen. In Bielefeld brauche ich für manches Machwerk Wochen, einfach weil ich (Ich!) nicht richtig zum Lesen komme: in der überfüllten Bahn lohnt es kaum, und meistens fahre ich eh Auto bzw. Fahrrad. In der Uni lese ich andern Kram, und von der Arbeit komme ich meist so spät heim, daß das Internet an Zerstreuung ausreicht. Bloß im Bett gibt es ein paar Zeilen, oder wenn ich bei der Prinzessin fernsehen muß.
Haupterkenntnis: Natürlich komme ich mit wenig Kram aus. (Habe eigentlich eh schon wenig, wegen der vielen Umzüge, aber immer noch zu viel.) Trotzdem haben mir Dinge, vor allem Bücher und Photos, gefehlt. Ganz asketisch möchte ich nicht sein.
Weitere Haupterkenntnis: Auf kulturelle Highlights nicht unbedingt ein Dreivierteljahr nach Bekanntgabe noch warten zu müssen, empfinde ich als großartig. Und selbst wenn sich weder Max Goldt noch die berlin bunny lectures nicht die Ehre gegeben hätten, habe ich mittels der Lesebühnen, die es ja praktisch immer gibt (und wo man deshalb dann doch fast nie hingeht) trotzdem immer frei verfügbare, niedrigschwellige Angebote gehabt.
Noch wichtigere Haupterkenntnis: Es wäre der richtige Beruf für mich (zumindest so, wie ich ihn hier ausleben konnte). Und ich habe ein deutliches Gefühl dafür gewonnen, was ich noch alles werde lernen müssen.
Weitere nicht unerhebliche Erkenntnis: Ich liebe diese Stadt. Sie ist groß, laut, manchmal unhöflich und nie charmant, aber gibt es etwas besseres, als sich in einer Straßenbahn von Weißensee nach Mitte schaukeln zu lassen? Ist es nicht großartig, daß ich mitten in der Nacht problemlos von Friedrichshain heimkomme (wenn auch in einer gut besetzten M10)? Daß man wegen Filmarbeiten in der Oranienburger Straße die Straßenseite wechseln muß? Daß man überall leckere Broiler für 2,50 bekommt? Daß man fast immer sein eigenes Tempo laufen kann, ohne ständig zusammenzustoßen oder aufgehalten zu weden? Daß hier diejenigen schief (und spöttischen Lächelns) angeschaut werden, die bei minus 20 Grad in Strumpfhose und Pfennigabsätzen nebst blankem Hüftspeck über Eisberge turnen? Und nicht diejenigen, die in derben und angemessenen Kleidern und Schuhwerken die winterliche Stadt bezwingen? (Und ich könnte noch mehr aufzählen.)
Samstag, 20. Februar 2010
1-2-3-4
Make me feel better when I’m feeling sad
Tell me I’m special even though I know I’m not
Make me feel good when I hurt so bad
Barely getting mad
I’m so glad I found you
I love being around you
You make it easy
Its as easy as 1-2-1-2-3-4
There’s only one thing
To Do
Three words
For you
(I love you) I love you
There’s only one way to say
Those three words
That’s what I’ll do
(I love you) I love you
Give me more loving from the very start
Piece me back together when I fall apart
Tell me things you never even tell your closest friends
Make me feel good when I hurt so bad
You’re the best that I’ve had
And I’m so glad I found you
I love being around you
You make it easy
It’s easy as 1-2-1-2-3-4
There’s only one thing
To Do
Three words
For you
(I love you) I love you
There’s only one way to say
Those three words
That’s what I’ll do
(I love you) I love you
(I love you) I love you
You make it easy
It’s easy as 1 2 1 2 3 4
There’s only one thing
To Do
Three words
For you
(I love you) I love you
There’s only one way to say
Those three words
That’s what I’ll do
(I love you) I love you
(I love you) I love you
1-2-3-4
I love you
(I love you) I love you
Dienstag, 12. Januar 2010
Donnerstag, 12. November 2009
So sieht das aus:
Abgesehen von den kryptischen Zeitangaben scheint das Täschlein ja schon in Köln zu sein - das ist durchaus beeindruckend für ein Kundenwunschding, das ja erstmal auch zusammengebaut sein will. Naja, ist ja auch nicht grad inklusive, der Transportpreis.
Bloß amazon war seinerzeit noch schneller, als wir mit dem Internettelephon am Sonntagnachmittag ein Buch bestellten, das ohne Witz am Montag bereits geliefert war (wie auch immer amazon am Sonntag die Pakete packt und von DHL abholen läßt!).
Ich bin gar nicht wegen der Tasche an sich aufgeregt, sondern eher, weil diese modernen Techniken einem erlauben, dabei zuzusehen, wie etwas persönlich bestelltes den halben Erdball umrundet, um zu einem zu gelangen. Da draußen rennt ein Haufen UPS-Mitarbeiter herum, um mir meine Tasche zu bringen (und zwar hurtig).
Oder: Egal wie schnell es geht, eine Tasche zusammenzunähen, aber selbst wenn sie SOFORT nach Bestelleingang quasi fertig ist, finde ich das Sicheinfinden am nächsten Tag in Köln sehr beeindruckend! Jetzt kann ich morgen natürlich überhaupt nicht aus dem Haus gehen und muß daher meinen Ethikantrag brav zuhause zuendeschreiben.
Montag, 9. November 2009
20 Jahre
"Wir wolln doch bloß drühm zwee Stunden spazieren und ma kieken. Wir komm'doch wieda, soll'n wir da uff der Straße pennen oder wie? Wollt ihr uns vaarschen?" - Wenn der Berliner erstma vaärgert is, dann läßta nich mehr mit sich spaßen. Und steht dann ehmt ooch stundenlang am trostlosen Grenzübergang Bornholmer Straße und wartet, daß die Grenzbeamten auch endlich erfahren, daß sich Herr Schabowski ein wenig versprochen hat.
In den unbewegten Gesichtern der Grenzer ahnt man das grenzenlose Staunen über das unversehens wahrgewordene Undenkbare. Die Massen, die immer, wenn auch unsichtbar, auf der einen Seite zu ahnen waren, überqueren die Grenze, gehen durch das Tor, der Schlagbaum wird weggemacht, damit mehr durchpassen, denn alle, alle wollen durch. Die meisten kommen wieder. Wollten ja nur ma kieken.
Auch wenns komisch klingt, aber für mich ist das immer die Nacht geblieben, in der ich erwachsen wurde. Alle, alle Erwachsenen, die mir bis zu diesem Tage was über richtig und falsch, über gut und böse und über den Zweck des antifaschistischen Schutzwalls erzählen wollten, hatten offensichtlich geflunkert. Schließlich haben ja nicht die faschistischen Bürger Westberlins an die Mauer getrommelt. Ab da hatten es die Lehrer schwer mit der Glaubwürdigkeit und mit der Autorität, aber da die Veränderungen rapide auf allen Ebenen wirkten - ganze Familien reisten aus und verschwanden gen Westen, darunter auch Funktionäre und ehemalige Speichellecker - gab es keinen Halt mehr. Wenn man in der eigenen Familie nicht gerade geborgen war, stand man blöd da mit seinem zwölf Jahre alten Wissen von der Welt.
Ein sehr schönes Video zeigt in überraschend guter Qualität die Ereignisse an der Bornholmer Straße. Für den Fall, daß es verboten ist, das Video zu verlinken, erkläre ich meine völlige Ahnungslosigkeit über die Rechte an dem Video und behaupte, daß es sich um ein wertvolles Dokument der Zeitgeschichte handelt, daß der staunenden Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden darf.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Und wieder: Das Bundesverfassungsgericht
Schon reden alle vom Ehegattensplitting, aber eigentlich ging es ja nur um eine zusätzliche Hinterbliebenenversorgung im öffentlichen Dienst. Trotzdem handelt es sich natürlich um ein sehr wichtiges und wegweisendes Urteil. Daß nämlich beim Stichwort "Ehe" seinerzeit die Ecke gemeint war, in der Kinder großgezogen wurden, und daß der Staat diese Ecke unter seine besonderen Fittiche nehmen sollte. Da nie jemand ernsthaft erwogen hat*, von kinderlosen Ehepaaren den Steuervorteil wieder zurückzuverlangen, hat es sich so eingewachsen, daß Ehepaare immer ein bißchen besser gestellt waren als Paare ohne Trauschein - ganz unabhängig von a) sexueller Orientierung und b) vorhandenen Kindern. Das Lebenspartnerschaftsgesetz hat es ja auch nur deshalb gegeben, weil man die heilige Ehe nicht von Homosexuellenpartnerschaften besudelt sehen wollte - gegenseitige Verantwortung, gut und schön, aber Rentenansprüche? Steuerliche gemeinsame Veranlagung? Erbschaftsrecht? Adoptionsrecht? Ts ts ts, es gibt auf sueddeutsche.de Kommentatoren, die der Meinung sind, daß doch nicht die Gesellschaft dafür aufkommen müsse, wenn sich jemand das Lebensmodell homosexuelle Partnerschaft ausgesucht habe, das sei schließlich Privatsache. Das ist natürlich sehr witzig, weil man sich den Lebenspartner natürlich vor allem danach aussucht, ob er bzw. sie und vor allem, additiv, die daraus resultierende Partnerschaft in gesellschaftliche Vorstellungen von lebenslanger Partnerschaft hineinpassen. Oder?
Schön also, daß dieses wunderbare Bundesverfassungsgericht wieder einmal mehr Zeitgemäßheit beweist als alle regierenden Parteien zusammen. Zeitgemäß auch eben in der Interpretation des Grundgesetzes. Das ist nun in die Jahre gekommen, und heutzutage kommen Menschen zusammen und leben miteinander und sind einander verantwortlich, und wenn sie dann Kinder bekommen, dann sollten sie vom Grundgesetz besonders geschützt werden. Wenn sie's nicht tun, nun, dann sind sie immer noch einander verantwortlich. Das reicht ja normalerweise auch aus, wenn zwei aufeinander achten, oder?
Viele verstehen vielleicht nicht, daß es möglicherweise keinen großen Unterschied zwischen einer spießigen, kinderlosen Ehe und einer spießigen, homosexuellen, Partnerschaft gibt. Das kann man sogar sehr gut am allseits verbreiteten Wunsch homosexueller Paare auf Gleichstellung im Adoptionsrecht sehen - ein Kind würde die ganze Sache vermutlich abrunden. Aber wenn die Verantwortung füreinander ebenso da ist und mit ebensolchen Folgen im Falle des Scheiterns verbunden sind wie bei der herkömmlichen Ehe, dann ist es doch gar nicht einzusehen, warum homosexuelle Paare schlechtergestellt sein sollten, oder?
Danke, also, nach Karlsruhe. Was wäre dieses Land ohne euch?
*zum Glück natürlich!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Etwas über Zeit und vielleicht Raum
Jetzt also, drei Jahre später, also länger abwesend als zuvor anwesend gewesen, tja - was soll ich sagen? Beschränkt auf die Entfernungen in einer Kleinstadt, abgespeist mit dem konsumentären Angebot einer besseren Kreisstadt und mit dem Studium zufrieden wie Bolle läßt es sich schwer über wirkliche Lebensunzufriedenheiten beklagen. (Neuerdings habe ich mir mit einer kofinanzierten Bahncard 50 auch das Planungsgebot bei Heimreisen abgeschafft. Es wird gefahren, wenn ich das will, und nicht, wenn die Bahn einen Zug feilbietet, der bezahlbar ist.) Man sagt ja immer so schön, die Zeit sei "wie im Flug vergangen", aber für mich stimmt der Spruch aus zwei voneinander unabhängigen Gründen nicht: erstens fliege ich nicht besonders gern, und da die von mir benutzten Flugzeuge in aller Regel komische Geräusche absondern, vor dem Landen noch einmal durchstarten oder sich gleich während des gesamten Fluges von allerlei Turbulenzen durchschütteln lassen, ist mir noch kein Flug kurz vorgekommen. Und zweitens WAREN die drei Jahre nicht kurz. Es waren verdammte zehn Prüfungen bislang (mit Scheinen fange ich gleich gar nicht an!), die einem das Leben kurz machen können und mit denen man jeweils so sehr lebt, daß es nichts anderes mehr gibt, und man denkt immer nur an das Hinterher. Das ist wahrscheinlich das Gefühl, das einem im Erinnern die Zeit verkürzt. (Oder, wie es die Architekturstudenten in meiner Bekanntschaft ausdrückten: Nach der Abgabe ist vor der Abgabe.) D.h. wenn du ernsthaft Psychologie studierst, bist du immer im Dienst. Nicht, weil du, wie gerne immer unterstellt, in deiner Freizeit Menschen analysierst. Abgesehen davon, daß wir DAS im Studium leider bzw. ZUM GLÜCK nicht lernen, hat man dafür auf jeden Fall überhaupt keine Zeit, weil das Studium eine anspruchsvolle Dame ist: Sie will immer beachtet sein, und dabeisein sowieso, und duldet keine Analysanden als Göttinnen neben sich.
Komisch, man könnte meinen, ich habe mich an Bielefeld gewöhnt und hier mein Glück gefunden. Einerseits: ja, und zwar erheblich, und mehreren Ausprägungen. Andererseits: ja, aber das muß woandershin getragen werden. In eine schöne Wohnung in Berlin. In ein Backsteinhäuschen an der Ostsee (Mecklenburger Seen zählen notfalls auch, bzw. Ostseenähe). In eine vernünftige Tätigkeit hinein vor allem. Dann können auch noch mehr als drei Jahre kommen und wieder gehen, wenn man dafür mehr Raum hat für das, was man dann kann!
Donnerstag, 10. September 2009
aus naheliegenden Gründen
Aber bei ganz bestimmten Fünden denkt man vielleicht doch anders, daß das das elektronische Zeitalter nämlich Funde ermöglicht, die man vorher nicht angestrengt hätte.
Bißchen wehmütig, bißchen stolz... bißchen lang her
Samstag, 29. August 2009
erfreulich:
Als ganz große Entdeckung darf Calvin&Hobbes gelten, obwohl schon seit langer Zeit prinzipiell bekannt. Aber erst in massiver, systematischer Anhäufung entfalten sie ihren Reiz, und inzwischen konsumiere ich auch englischsprachige Originale. Ähnlich wie die Peanuts-Comics verkörpern der Junge mit seinem Tiger eine Kinderwelt, in der Erwachsene bestenfalls einfach stören, meist aber aus rein praktischen Erwägungen heraus eigentlich recht haben, aber...
Dann habe ich das wunderbare Buch vom Supatopcheckerbunny und dem Hilfscheckerbunny Was wir uns überlegt haben zu verschiedenen Themen! gelesen, und ich glaube, ich hab noch nie ein Buch mit so vielen Ausrufezeichen gelesen! Aber schön, mit Gedanken, zu verschiedenen Themen eben, wie es der Titel auch verspricht, und Experten kommen auch zu Wort.
Die Riesenmaschine gibt es auch als Buch, wahrscheinlich weil die Autoren auch mal Tantiemen kassieren wollten für ihre brillanten Texte, und das geht im Internet schlecht, weil wenn man sich erstmal anmelden und zahlen muß, dann liests wieder keiner, und das wäre schade. Ich habs noch nicht ganz durch, aber es ist großartig.
Mit dem inzwischen eingetrudelten Basiswissen der Hirnforschung habe ich Oliver Sacks' Zeit des Erwachens noch einmal in Angriff genommen und genieße es sehr. Ein Neurologe, der sich mit beinahe Akribie (zumindest in der Beschreibung) seinen Patienten widmet und dabei philosophischen Betrachtungen folgt und auch noch gescheit drüber schreiben kann - da kann ich fast über seine psychoanalytischen Betrachtungen, die der Zeit und Mode seiner Ausbildung und Berufstätigkeit geschuldet sein mögen, hinwegsehen oder sogar noch feststellen, daß es in der Psychoanalyse viele unsinnige und nicht beweisbare Annahmen gibt, daß aber die Annahme des Patienten als Einheit aus Persönlichkeit und Krankheit nicht unbedingt dazugehört. Nur weil es nach wissenschaftlichen Standards schwer beschreibbar ist, muß es ja nicht zwangsläufig nicht vorhanden sein, und wenn man sich hingebungsvoll der Beschreibung von beidem hingibt, kann man auf Einzelfallebene natürlich Zusammenhänge finden und beschreiben. Natürlich ist keinem zukünftigen Kranken damit geholfen, außer sein Arzt ist eben sensibel für Zusammenhänge. Ich kenne eine, die Husten hat. Sonst nix. Aber quälenden Husten, unvermitelt und unstoppbar, und bislang nicht erklärbar. Das ist nun nicht schlimm, da ja auch mit ihr nix schlimmes passiert, außer daß sie anfallsartig schlimm hustet. Aber die Mediziner sind jetzt herausgefordert, weil es für den Husten, nach medizinischer Lesart, keine Begründung gibt. Gleichwohl ist er da.
Schlußendlich bearbeite ich eine unglaublich herbeigesehnte Werksausgabe von Charles M. Schulz, also jedenfalls ein winziges Promille davon, nämlich den Band 1959-1960. Herbeigesehnt, weil mich all die inoffiziellen Sammlungen, die ich bisher las, nervten, weil immer nur bestimmte, "witzige" Cartoons gedruckt wurden, und die traf man dann immer wieder. Andererseits istes utopisch, anzunehmen, daß man jemals ein Lebenswerk von 50 Jahren täglicher Comicstrip in Buchform durchlesen könnte.
Die Welt wäre eine bessere, wenn wir alle mehr Calvin&Hobbes- und Peanuts-Comics und weniger Börsenberichte und Reklamezettelchen lesen würden, davon bin ich überzeugt.
Sonntag, 23. August 2009
Ohne Bild von Baltrum
Weiterhin grotesk auf Baltrum die Bevölkerungsdichte der Hasen. Bzw. wahrscheinlich Kaninchen (Ohren eher klein). Niemand weiß mehr, ob die mal früher aus Ställen ausgebüxt sind oder sogar freigelassen, ausgesetzt wurden, aber jedenfalls waren sie seitdem nicht müde, dem Kaninchenklischee zu entsprechen, und vermehrten sich entsprechend. D.h. wenn man des Abends durch einen beliebigen Teil der Insel geht (und tagsüber durch einen eher abgelegenen), dann sieht man Kaninchen. Erst eins, das unauffällig vor sich hinmümmelt. Dann noch eins, und dann hat man meist fünf oder sogar mehr im Blick, die man vorher gar nicht gesehen hat! Es handelt sich hierbei um ein schönes Beispiel für Somatolyse, weil man die Kaninchen nämlich echt nicht sieht!
Hübsch an der Insel der vorbildliche Strand, verfassungsgemäß in Strandkörbe, Strandmuscheln, Hundestrand und Drachenstarts unterteilt - FKK sucht man an der Nordsee wohl vergebens. Der Strand ist breit genug, um auch bei Flut noch genügend Raum für alle zu bieten. Bei Ebbe muß man ganz schön lange den Friedhof der Muscheltiere überqueren, um überhaupt das Wasser zu erreichen - dann aber hat man vielleicht die Chance, einen Einsiedlerkrebs auf der Flucht oder sogar einen Seestern zu sehen. Wenn man einen Einsiedlerkrebs, das ist ein Krebs mit einem Schneckenhaus, aus dem Wasser nimmt, versteckt er sich in seinem Häuschen, aber nach kurzer Zeit streckt er kurz ein Beinchen raus, um die Lage zu peilen - das ist sehr süß! Die Quallen der Nordsee sind hingegen brechreizerregend häßlich. Muscheln gibt es reichlich.
An die Gezeiten gewöhnt man sich bei kurzem Aufenthalt in der Form, daß es sie gibt. Da die Tide der Schrulligkeit von mehr als 12 Stunden Rhythmus folgt, finden Niedrig- und Hochwasser jeden Tag zur anderen Zeit statt. Das ist ein bißchen, als müßte man jeden Tag aufs neue den Beginn der Tagesschau im Internet nachschlagen, bloß die Implikationen reichen weiter. Die Fähre fährt nur ums Hochwasser herum - also nicht wie eine S-Bahn in irgendeiner Art Takt, sondern je nach Gelüsten von Madame Meer. Die Fähre versorgt aber die Insel mit allem, was die Insel täglich für 500 Einwohner und bis zu 3000 Touristen braucht. Es gibt quasi eine Kaufhalle und einen Konsum, darüber hinaus diverse Gaststätten und Hotels, und der Müll muß auch irgendwohin. Und da die Insel auch noch autofrei ist, wird der ganze Kram mit Pferdefuhrwerken herumkutschiert. (Am Briefkasten ist über die üblichen Leerungszeitenangabe ein breiter Streifen geklebt, der auf die Tideabhängigkeit hinweist, und daß der Kasten zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre (wann auch immer das sein mag!) geleert wird. An der Volksbank steht, daß die Extra-Berater einen gerne extra beraten, von dannunddann bis dannunddann, und darunter handschriftlich - wegen der Fährzeiten können sich die Beratungszeiten, ähm, ändern.)
Diese Gezeiten bestimmen also deinen Aufenthalt auf Baltrum merklich, genau wie die mangelnden Ausmaße der Insel. Man kann wunderbar spazierengehen und sich dabei zwischen Strand und Dünen entscheiden, wobei beides jeweils Vor-und Nachteile hat. Aber einen richtigen Ausflug kann man eben nur machen, wenn man aufs Festland fährt, und das wäre ja albern. Schönerweise drapiert man sich also lieber mit der Prinzessin windgeschützt im Strandkorb und verschlingt Kekse und Buchstaben. Zwischendrin macht man im Standcafé eine Sozialphobie-Expo und organisiert Currywürste herbei (wenn man es dann gelernt hat). Auch hier sitzt man idealerweise im Strandkorb.
Wenn der geneigte Leser jetzt schleunigst einen Baltrum-Urlaub einplant, sollte er allerdings, wenn er über eine Schwäbisch-Allergie verfügt, den baden-württembergischen Ferienkalender bei der Hand halten - so weit entfernt die Insel von Stuttgart&Co zu sein scheint, so erreichbar ist sie offenbar doch für die solventen Besitzer der schwäbischen Luxuslimousinen und deren quengeligen Nachwuchs mit Nachwuchssorgen. Also der Nachwuchs der Menschen jetzt, nicht der Autos. Das Anhören der schwäbischen, Sprache will ich jetzt nicht sagen, Laute also, das war schon fast traumare-induzierend. Bißchen anstrengend in einer Gegend, in der man einander Moin! sagt und sonst auch nett, aber direkt zueinander ist. Man kann ja nicht bis zur nächsten Flut mit den Floskeln zubringen, und dann muß man eigentlich schon wieder los!
Sonntag, 16. August 2009
Nachtrag und Ausblick
Schön, daß es mehrere voneinander unabhängige Höhepunkte gab:
Die in pinke Pullunder gewandeten Kollegen - ein echter Hingucker - in einem letztendlich doch privaten Setting zu treffen tat gut.
Der Konfident gab sich die Ehre, beim CSD-Besuch zu assistieren, und wir lauschten der schaurig-schönen (um eine zu Unrecht beliebte Adjektiv-Kombination zu Unrecht zu bemühen) musikalischen Darbietung von Klee, wo ich einerseits dachte, hmpf-klampf-Frauengesang, andererseits die Frontdame aber in der durchaus - egal sexuelle Orientierung - ostwestfälisch temperierten Publikumsballung sowas wie Stimmung zu verbreiten wußte *respekt* was ich wiederum nett fand. Außerdem wurde Fan Ralf mit einem individuell bedruckten T-Shirt anläßlich des 250. Konzertes, das ausgerechnet an seinem eigenen Geburtstag in seiner Heimatstadt Bielefeld stattfand, beschenkt, das fand ich noch netter. Und die Frau konnte in Schuhen hüpfen, in welchen ich allenfalls stehen könnte, falls ausreichend Anlehnungsmöglichkeiten vorhanden wären.
Dann erschien spät, aber rechtzeitig und vor allem überraschend die Prinzessin und zauberte mir für den Rest des Abends ein kleines Grinsen ins Gesicht. In einer schönen Gemeinschaftsarbeit von Schnippeln, Befehlen und Nudeln kochen entstand ein durchaus eß- und genießbares Produkt namens Zucchini-Tomaten-Paprika-Lauch-Gewürzkrams-Weißweinpfanne mit Minipenne, das genüßlich auf dem Balkon unterm sternschnuppenlosen Sternenhimmel verspeist wurde.
Quality time mit quality persons, naja, vielleicht könnte man es auch ein klein wenig netter ausdrücken: Das war ganz und gar großartig.
Als Nachtrag, eigentlich: der Bielefelder Bürgermeister ist wohl nicht von selber drauf gekommen, sondern mußte nach Ratsdebatten und dergleichen quasi gezwungen werden, die Regenbogenflagge zum CSD am Rathaus aufzuziehen. Das ist natürlich absolut tadelnswert!
Montag, 29. Juni 2009
Neun Monate
Ich wurde nämlich in Bielefeld abgeholt, und niemand wußte, wie das ausgehen würde.
Nur ganz kurze Zeit später wurden wir ein Paar und sind es bis heute, und es sieht nicht so aus, als würde sich das demnächst dramatisch ändern. Dieses ganze wunderbare Dreivierteljahr lang bis heute kann ich das Glück und die Ruhe gar nicht richtig fassen, das ich seitdem erleben darf, und ich habe das deutliche Gefühl, angekommen und zu mir gekommen zu sein.
Dafür danke, und auf mehr als nochmal neun Monate.
Freitag, 19. Juni 2009
Und noch wichtig:
Bibliographie
Nun also Bücher. Im Prolog Lustige Taschenbücher, dann schnell Medicus&Co., Bukowski und Hesse in unüblicher Reihenfolge, aber am passenden Platze (Spätpubertät bis Frühadoleszenz); dann, immer noch unübliche Abfolge, aber nicht untypisch im Auftreten (ich kann das gar nicht beurteilen; ich mußte nie langweiligen Zivildienst ableisten), diverse Klassiker; dann Popliteratur; dann die Guten; dann wird man alt und hat evtl. wieder richtig Zeit zum Lesen.
Das als Überblick, was die Konkurrenz sagt und liest. Ich kann ja auch mal.
Natürlich kein Lustiges Taschenbuch, sondern Grimms gesammelte Volksmärchen. Und dann polnische, russische, ungarische und überhaupt alle Volksmärchen der Welt östlich des Eisernen Vorhangs. Dann die des Westens, z.B. Alice im Wunderland. Und die gemischten, Zauberer der Smaragdenstadt und so. Die Raumfahrt-Zukunft-Bücher. Die ernsthafteren davon, Stanislaw Lem beispielsweise. Dann auch bei mir Klassiker. Im Nachtbus nach Hause Heine und Hölderlin. In der S-Bahn Hesse und Mann. Alle Mann. Dazwischen Kafka. Die Verwandlung im Deutschunterricht ödete mich an, weil ich das ganze andere Zeug von Kafka viel spannender und besser fand. Nur was ich für die Schule lesen mußte, mied ich. Meist wurde es einem ja doch kaputtgeredet.
Seltsam, heute würde ich mich freuen, wenn sich eine fachliche Instanz mit mir über das Gelesene austauschen würde (was bedeuten würde, daß mindestens ein anderer mir bekannter Mensch das Buch auch gelesen hat).
Dann las ich, beinahe bulimisch, alles, was schwarz auf weiß und nach dem Klappentext noch erträglich schien. Vieles mußte ich gedanklich wieder loswerden, wie bei einer richtigen Bulimie, aber in dieser Phase entdeckte ich auch seltene Perlen wie den Kriminalromanzyklus von Sjöwall/Wahlöö, der zehn Jahre Schweden beschreibt, in einzigartiger Kombination von Verbrechen, Politik und einzelnen Menschen. In dieser Spätphase entdeckte ich Max Goldt. Seitdem rede, lebe und lese ich anders. Man könnte mich wahrscheinlich in eine Prä- und Postauriphase einteilen, wenn man mehr Geschriebenes von mir kennte, was ich jetzt aber niemandem zumuten möchte. Max Goldt sagte oder besser schrieb einstens, Dr. Erika Fuchs, die Übersetzerin der klassischen Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks, habe mehr für sein Sprachgefühl getan als alles andere, und den Beispielen nach zu urteilen, die er selbst angibt, kann ich mir das plastisch vorstellen. In dieser ja eher späten Phase (ich war immerhin schon Mitte zwanzig) durchstöberte ich die Bücherkisten berliner Flohmärkte nach Carl-Barks-Donald-Duck-Geschichten, teils erfolgreich, und labte mich an Sätzen wie Wer keine weiche Birne hat, ißt harte Äpfel aus Halberstadt.
Durch manche Werke hindurchgefressen: Georges Simenon, John Irving, Robert Merle, Margaret Atwood, Doris Lessing (von der ich mehr als zwanzig Bücher besitze), Philip Roth, Janosch, Urs Widmer, Robert Gernhard und Martin Suter, Lothar Kusche (Ost) und Franz Joseph Degenhardt (West), und alles, was aus Ungarn kommt, allein der Namen wegen.
Jetzt bin ich über dreißig und versuche ein anständiger Mensch zu werden. Jedoch will mir das Fernsehen nicht gelingen. Ich bin da ganz schlecht drin, aber da ich meinen Papa kenne, weiß ich, wo ich das herhab, und mache mir deshalb doch keine Sorgen. Stattdessen sitze ich in Prüfungsphasen zuhause und lese den unterhaltsamen Teil der Fachliteratur. Bei Sozial habe ich im Siegler (Entwicklungspsychologie) herumgelesen. Bei Physio habe ich die Elaborate von Herrn Markowitsch verschlungen (zumindest mit dem Erfolg, daß ich fürs Gedächtnis praktisch nichts mehr lernen mußte. Bei Diff habe ich populärwissenschaftlich bzw. egomanisch begründeten Krams von Eysenck gelesen (obwohl ich hierbei nicht glaube, daß mir das irgendwas genützt hat), bei Physio II ganz viel von Onkel Antonio Damasio. Und nun eben daheim der Margraf/Schneider. Der liest sich aber auch! Wenn man von den eklatanten Fehlern absieht... Bloß für Diagnostik ist mir noch kein geeignetes Zuhause-Buch übern Weg gelaufen...
Tja, mit sechs Rubriken käme ich nicht weit. Comics habe ich außer Donald Duck noch gar nicht angesprochen, auch die kommunistische Science-Fiction kaum, außer Lem, und der war bestimmt nicht so richtig kommunistisch. Oliver Sachs unerwähnt, ach, schändlich! Uferlos, so eine Bibliographie zu verfassen. Daher Schluß damit...
Donnerstag, 21. Mai 2009
Was wirklich wichtig ist:
Ich habe heute (wir erinnern uns an die Dramen [1;2] mit den schönen französischen Ventilen) in einer größeren Fahrrad-Wiederherstellungszeremonie meinem Fahrrad den gefühlten 25. Schlauch hinten eingebaut und mit einer neuen Luftpumpe aufgepumpt, und ich hoffe, daß das länger hält als von 12 bis Mittag. Licht hinten geht nicht mehr, schalten vorne auch nicht. Naja, fahre ja eh immer im schwersten Gang. Bremse unkundig erfolgreich alleine nachgestellt.
Ergebnis der Aktion (kurzfristig): zum GNT-Finale-gucken in die August-Schroeder-Straße gefahren, statt zu laufen. Super. Hoffe, das Zauberbike trägt mich auch demnächst in die Uni, dann muß ich nimmer mit dem Pöbel Bahn fahren.
Die Prinzessin weilt in der Schweiz und lauscht hochkarätigen Professoren bei Eröffnungsvorträgen und läßt sich anschließend anständig bekochen... tja, dann halte ich wohl in der ostwestfälischen Kulturmetropole die Fahne alleine hoch. Aber das Gefühl, einmal richtig entschieden zu haben, einmal richtig zu vermissen, einmal auch zu wissen, was einem wirklich fehlt, das ist unbezahlbar. Und dafür gibt es einmal I Still sleep with the lights on zur Erinnerung an die Zeit davor, als wir es noch nicht wußten, aber ahnten.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Liebesbrief 2:
innerlich immer noch Kind
und da die, die reinen Herzens handeln
unsere größten Helden sind
rett ich die Welt
mit deiner Liebe in mir
denn ich bin für dich da
nein ich bin wegen dir hier
da dir die Fähigkeit
zu lieben geblieben ist
und die Kraft zu vergeben
ein Bestandteil deines Lebens ist
wurde ich erweckt
und was tief in mir schlief
führt nun Feder
und schreibt dir diesen Liebesbrief
ich fiel kopfüber unter Wasser
etwas zog mich nach unten
und ich wär wohl ertrunken
hätte ich dich nicht gefunden
war am Boden zerstört
wie das den meisten geht
aber du hast mich wiederbelebt
jetzt bin ich hungrig nach Leben
fütter mich mit Erfahrung
jedes Wort von dir
ist für mich Nahrung
und auch ich nähr dich
als wär ich für dich unentbehrlich
siehst du mich an
und ich kann
bin ich ehrlich
dir gar nichts versprechen
denn das wäre Betrug
doch du sagst mit'nem Lächeln
jetzt und hier ist genug
du bist der Sand im Getriebe
der Gedankenmaschine
und ich nehme dich mit
auf einen Nachtflug
leg deine Arme um mich
daß meine Narbe die ich
hier auf meinem Herz trag
nicht mehr schmerzt
wenn du fragst
'warum musste ich mich für dich gewinnen'
dann sage ich
straßenköter wie ich sind manchmal gerne drinnen'
und wenn einer von uns beiden
wieder streunend verschwindet
ist die Liebe wie Gebell
an den Mond der uns verbindet
was er über mich weiß
ist du bist nicht mehr hier
und wie zum Beweis
riecht mein Schweiß
noch nach dir
und du fühlst Dich fern an
millionen Meilen von mir
und ich schreib auf Papier
millionen Zeilen von dir
und ich trag mein Herz offen
damit jeder es sieht
und kann nur hoffen
du liest dieses Lied
wie einen offenen Brief
das all die anderen verstehen
wir können in des anderen Augen
uns selbst sehen
denn da alle Liebenden
innerlich immer noch Kind
und da die, die reinen Herzens handeln
unsere größten Helden sind
rett ich die Welt
mit deiner Liebe in mir
denn ich bin für dich da
nein ich bin wegen dir hier
da dir die Fähigkeit
zu lieben geblieben ist
und die Kraft zu vergeben
ein Bestandteil deines Lebens ist
wurde ich erweckt
und was tief in mir schlief
führt nun Feder
und schreibt dir diesen Liebesbrief
Thomas D.
